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Opti-Trainingslager 2005

Dieses Jahr (2005) fand mal wieder ein Trainingslager für unsere Jüngsten statt. Allerdings nicht nur für unsere, sondern auch für die Optikinder aus dem SC Ahoi. Dort macht Vicky schon seit über einem Jahr das Optitraining (parralel zu unserem), deshalb hat es sich einfach angeboten und für die Kinder ist es auch angenehmer in einer größeren Gruppe zu Trainieren.



Als Termin hatten wir uns das Pfingstwochenende ausgesucht, weil wir durch den freien Montag einen Tag mehr Zeit hatten. Gesagt getan:

Am Freitag Nachmittag ging es los: Vicky kam übers Wassser mit den Kindern aus dem Ahoi angereist, während unsere "Optis" wie gewohnt zum Training in den SVS kamen. Leider konnten wir an diesem Tag nur recht wenig Segeln, weil das Aufbauen der Zelte und alles was sonst noch anfällt länger dauerte als angenommen. Also wurde nur ein wenig "Lust auf mehr" gemacht. Trotzdem war der Abend nicht verloren, denn nach dem Abendessen stand noch eine Nachwandererung auf dem Programm, die allen Beteiligten großen Spaß (und vielleicht auch ein wenig Gruseln) bereitete. Anschließend verkrochen wir uns alle müde in unsere Zelte.



Wie beim Campen üblich, war es nicht möglich am nächsten morgen auszuschlafen. Also standen die letzten (das waren übrigens die Trainer) um 07.30 Uhr auf. Der morgendliche Schock stand uns noch bevor: Cornflakes, Milch und Belag waren zwar reichlich vorhanden, aber die Brötchen hatten wir vergessen. Damit alle satt wurden musste jemand zum Bäcker laufen (ca. eine 3/4 h!). Dieser jemand war dann schlussendlich ich... Naja ein bischen Frühsport ist ja gesund.



Gut gesättigt ging es aufs Wasser. Die Kinder, die Teilweise noch sehr jung sind und alle noch nicht so viel Segelerfahrung besitzen, hatten mit den Naturgewalten zu kämpfen, denn der Wind wehte, wie man es sich als Segler nur Wünschen kann (also reichlich). Es kostete alle unsere überredungskünste um die Kinder bei Laune zu halten und die ganz normalen ängste zu vertreiben. Aber letzentlich klappte alles ganz gut, so dass wir nach dem Mittagessen alle zusammen mit unserer Randmeerjolle "Roter Baron" bei leichtem Regen und deutlich schwächerem Wind weitersegeln konnten. Abends um 18.00 Uhr wurden die Kinder abgeholt, so dass sich alle zuhause im vertrauten Bett ausschlafen konnten.



Am Sonntag trafen wir uns alle um 11.00 Uhr wieder im SVS. Der Wind war wieder relativ stark, was uns aber nicht davon abhielt Vor- und Nachmittags im Opti zu segeln. Das war auch kein Problem, denn es klappte alles viel besser, als am Tag zuvor. Wir waren wirklich begeistert was die Kinder leisteten. Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut, aber es war deutlich zu erkennen, dass die Kinder viel größeres Vertrauen in sich und ihr seglerisches Können hatten.



Am Montag das große Finale: Der letzte Tag. Nach einer kurzen Theoriestunde ging es an die praktische Umsetzung des Gelernten. Leider war wieder nicht so viel Zeit, weil wir nach dem Mittagessen wieder mit Sack und Pack in den SC Ahoi segeln mussten. Aber auch diese Hürde wurde genommen, so dass wir das Trainingslager um kurz nach 18.00 Uhr für erfolgreich beendet erklären konnten. Es war zu spüren, dass alle (wir Trainer nicht ausgenommen) nach 4 Tagen relativ ausgelaugt waren.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Wochenende trotz aller Anstrengungen ein voller Erfolg war.



Die Kinder sind sichtbar besser geworden und haben auch eine Menge Spaß gehabt. Wir Trainer hatten auch Freude an der ganzen Sache und sind natürlich auch Stolz, wenn wir etwas vermitteln können. Es sei auch noch ein großes Lob an die Eltern (aus beiden Vereinen) gesprochen, die uns unterstützt haben. Damit meine Ich nicht nur praktische Dinge wie das Aufbauen der Zelte, sondern vielmehr die Würdigung unseres Engagements und das Vertrauen, uns ihre Kinder anzuvertrauen, obwohl wir ja noch relativ jung sind (18 und 19).


Kolja

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